Gerade verändert sich vieles: KI definiert Arbeitsabläufe und Job-Anforderungen neu, Teams arbeiten zunehmend verteilt, Innovationen entstehen in immer kürzeren Zyklen und Märkte verändern sich schneller als viele Unternehmen ihre Prozesse anpassen können. Wenn dann zusätzlich noch die Organisationsstruktur und -kultur so ausgerichtet ist, dass eher versucht wird jeder Unsicherheit und möglichen Fehlerquelle aus dem Weg zu gehen, wird das Unternehmen dadurch langsamer und vorsichtiger. Es schränkt seine Handlungsmöglichkeiten damit ein:
Kurz gesagt: Fehler und damit auch Chancen werden tunlichst vermieden, was die Entdeckung neuer Märkte, Innovationen und Wege eindämmt.
Wenn Probleme erst dann sichtbar werden, wenn sie bereits groß geworden sind und neue Ideen aus Angst vor Fehlern gar nicht erst ausprobiert werden.
Wenn auf Vorschläge häufig „Das haben wir schon ausprobiert" oder „Dafür ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt" folgt und dadurch Chancen ungenutzt bleiben.
Wenn eine neue Software, Reorganisation oder veränderte Arbeitsweise eingeführt wird und Unsicherheit den Fortschritt ausbremst.
Wenn Silodenken, Konkurrenz oder fehlendes Vertrauen verhindern, dass aus einzelnen Mitarbeitenden ein echtes Team wird.
Die kurze Antwort heißt Angst. Sie ist unser evolutionär verankertes Alarmsystem, das uns vor Gefahren schützt. Heißt das nun, dass Veränderungen und Fehler gefährlich für uns sind? Grundsätzlich nicht. Doch warum wir das so empfinden könnten, hat seine Gründe:
... bedeutet erstmal Ungewissheit. Weil wir bekannte Pfade verlassen müssen, sendet uns unser Gehirn erstmal das Signal: MEIDEN – und das tun wir dann auch erstmal.
... wird häufig mit Scham und der Angst vor Ablehnung verknüpft – einer der Hauptgründe dafür ist die tief verwurzelte soziale Urangst vor Ausgrenzung. Gepaart mit dem Leistungsdruck aus der Schule führt das schon fast automatisch dazu, dass wir Fehler am liebsten ganz vermeiden würden.
Unternehmen, die akzeptieren, dass Fehler und Unsicherheiten zum Entwicklungsprozess gehören, schaffen eine Kultur, in der …
Entscheidungen innerhalb von Sekunden getroffen werden
… weil nicht alle möglichen Fehlerquellen erst identifiziert werden müssen.
Verbesserungen und Innovationen jederzeit entstehen
… weil alle am Ausprobieren, Erforschen und auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind.
Unternehmen auch dann handlungsfähig bleiben
… wenn Führungskräften und Teams im ersten Moment die Hände gebunden zu sein scheinen.
Die meisten von uns sehen Fehler als etwas, das es zu vermeiden gilt. Schon in der Schule haben wir gelernt: Richtige Antworten werden belohnt, Fehler rot angestrichen.
Dieses Denken nehmen viele von uns mit in den Berufsalltag. Ideen werden lieber einmal zu viel als zu wenig überdacht, Entscheidungen doppelt abgesichert und neue Wege erst beschritten, wenn möglichst alle Risiken ausgeschlossen sind.
Dabei liefert jeder Fehler eine neue Information darüber, welcher Weg nicht funktioniert und eröffnet damit die Möglichkeit, den nächsten Versuch besser zu machen. In der Keynote „Positive Fehlerkultur – mit einer offenen Fehlerkultur Innovation und Erfolg fördern“ macht Ralf Schmitt den Unterschied zwischen einer Vermeidungskultur und einer Fehlerlernkultur erlebbar, sodass das Publikum selbst erkennt, warum der offene Umgang mit Fehlern eine Voraussetzung für Innovation, Handlungsfähigkeit und Fortschritt ist.
Ausgangssituation: In einem technisch anspruchsvollen Umfeld können selbst kleine Fehler zu größeren Problemen führen. Das führte dazu, dass alle versuchten auf gar keinen Fall irgendwas falsch zu machen.
Ziel der Keynote: Einen konstruktiveren Umgang mit Fehlern fördern.
Ergebnis: Ralf stellte den Zuschauern die Woppa-Regel vor. Macht jemand bei Neumann & Müller einen Fehler, dann heißt es ‚Woopa‘ und es wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht.
Die Keynote eignet sich für Unternehmen, in denen …
Im Berufsalltag lautet die erste Antwort häufig: „Das funktioniert bei uns nicht.“, „Sowas Ähnliches haben wir doch schon mal ausprobiert.“ oder „Dafür habern wir einfach keine Zeit.“ Dabei beendet jedes Nein die Möglichkeit, eine Idee weiterzudenken. Es stoppt das Gespräch, bevor überhaupt ausprobiert wurde, was daraus entstehen könnte. Im Improvisationstheater gilt deshalb eine einfache Regel: Ja.
Ausgangssituation: Beim Unternehmertag trafen rund 120 Unternehmer aufeinander. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und ein unsicheres Marktumfeld stellten viele vor die gleiche Frage: Wie bleibt mein Unternehmen zukunftsfähig?
Ziel der Keynote: Mut machen und Lust auf Zukunft statt Angst vor Veränderung wecken.
Ergebnis: „wow! Sie haben gestern Abend bei unserem Unternehmertag Südwestpfalz 2024 nicht nur das Kaninchen gekillt, sondern auch unsere Unternehmerinnen und Unternehmer restlos begeistert! Was war das bitteschön für ein fulminanter Abend! (…) Heute, am Tag 1 nach dem Unternehmertag Südwestpfalz, wissen wir nun endlich, wie der Hase – pardon: das Kaninchen – läuft und wir unsere Ängste in Schach halten können!“ – Landrätin Frau Dr. Susanne Ganster
Die Keynote eignet sich für Unternehmen, …
In einer Ja-Kultur tritt immer häufiger auf, dass …
Die Keynote „Sicher durch Veränderung“ ist speziell für unternehmensinterne Change-Prozesse konzipiert. Ralf Schmitt greift die konkrete Veränderungssituation des Unternehmens auf und macht erlebbar, warum Widerstand, Skepsis oder Überforderung keine Zeichen fehlender Veränderungsbereitschaft, sondern ganz menschliche Reaktionen sind.
Gleichzeitig zeigt er, wie Führungskräfte, Management und Teams ins Tun kommen, zum Beispiel die neue Software nutzen oder den ersten Kundenprozess umstellen, obwohl noch nicht alle Fragen geklärt sind.
Ausgangssituation: Nach der Zusammenlegung zweier Bereiche mit rund 140 Mitarbeitenden prallten unterschiedliche Arbeitsweisen und Erwartungen aufeinander. Schnell entstanden zwei Lager: Vorbehalte und Widerstände erschwerten die Zusammenarbeit.
Die Keynote eignet sich für Unternehmen, …
Im Umgang mit Veränderungen tritt immer häufiger auf, dass …
Teamgeist entsteht nicht von alleine. Er zeigt sich darin, dass Kolleginnen und Kollegen sich unterstützen, Wissen teilen, Verantwortung übernehmen und auch in stressigen Phasen gemeinsam an Lösungen arbeiten. Fehlt dieses Miteinander, entstehen schnell Silos, Missverständnisse und das Gefühl, mit Problemen alleine dazustehen.
In der Keynote „Team Spirit – Gemeinsam statt einsam“ zeigt Ralf Schmitt, welche Verhaltensweisen den Zusammenhalt stärken und warum Motivation weniger von Obstkörben oder Bonusprogrammen abhängt als von der Art, wie Menschen täglich miteinander arbeiten. Mit interaktiven Übungen aus dem Improvisationstheater, schafft er gemeinsam mit dem Team ein neues Fundament der Zusammenarbeit.
Ausgangssituation: Fast drei Jahre lang arbeiteten die rund 40 Teammitglieder überwiegend remote zusammen. Die Zusammenarbeit funktionierte zwar, doch viele kannten sich nur aus Videokonferenzen. Persönliche Gespräche und ein echtes Wir-Gefühl? Fehlanzeige. Als das Team in eine anspruchsvolle Projektphase startete, fehlten Vertrauen und Zusammenhalt – Abstimmungen dauerten länger und Missverständnisse nahmen zu.
Ziel der Keynote: Die Mitarbeitenden wieder miteinander ins Gespräch bringen und den Teamzusammenhalt stärken.
Ergebnis: Nach den interaktiven Keynotes kannten sich die Teilnehmenden nicht mehr nur als Projektleiter, Entwickler oder Vertriebler, sondern als Menschen mit Geschichten, Gemeinsamkeiten und Charakter. Das schuf eine persönliche Verbindung und legte die Grundlage für ein neues Wir-Gefühl.
Die Keynote eignet sich für Unternehmen, …
Im Arbeitsalltag tritt immer häufiger auf, dass …
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