Spontaneität auf den Petersberger Trainertagen

Die Petersberger Trainertage standen im April unter dem Motto: „Kollaboration. Kommunikation. Kultur“ und konzentrierten sich damit auf den Bereich „Führung 4.0“. Ich wurde in diesem Zusammenhang gefragt, wie Spontaneität da rein passe.

Ohne Spontaneität knallt’s!

Die Antwort ist für mich ganz simpel: Weil es OHNE Spontaneität nicht geht! Schon im menschlichen Miteinander sind wir alle verschieden. Dabei haben wir alle eine sehr individuelle Meinung, wie Zusammenarbeit, Kommunikation, Unternehmenskultur und Interaktion aussehen sollte. Ohne ein gewisses Maß an Spontaneität würde es da an jeder Ecke gehörig „knallen“. Meine Erwartungen an meinem Gegenüber werden in den seltensten Fällen zu 100 Prozent erfüllt – ich muss also flexibel und spontan reagieren. Denn bei aller Spontaneität wollen wir letzten Endes natürlich unser anvisiertes Ziel erreichen, auch ohne dabei den gefassten Plan stringent durchführen zu können. Ob ich mich dabei auf einer Vorstandskonferenz, im Mitarbeitergespräch oder in der Schlange beim Bäcker befinde ist dabei im Grunde egal.

Fehler oder Umweg?

Wenn ich mein Ziel klar vor Augen habe und auf dem Weg dorthin nicht nur starr auf meine Füße blicke und blind losstürme, kann ich auch angemessen reagieren, wenn sich auf der Route ein Hindernis auftut. Hindernisse in der Planung werden gemeinhin als „Fehler“ gesehen. Wer wissen möchte, wie man positiver mit vermeintlichen „Fehlern“ umgehen kann, kann dazu mehr in meinen aktuellen Artikel in der Huffington Post zum Thema: „Fehler Feiern lernen – Fünf Wege, wie wir unser Scheitern bejubeln und genießen können“ lesen.

Spontaneität macht sympathisch

Gut vorbereitet und nichtsdestotrotz mit dem Wissen im Hinterkopf, dass ein Plan nie perfekt sein kann, hat man die Grundvoraussetzungen geschaffen, um flexibel auf Änderungen zu reagieren. Damit ist man für die Zukunft, in der zum Beispiel Innovationen, Weiterentwicklungen und die Art der Kommunikation einfach immer schneller und komplexer werden gut gerüstet, um ihnen entspannt entgegenzutreten. Aber es hilft natürlich auch ungemein dabei, neue und interessante Menschen kennen zu lernen, denn Spontaneität macht offen und sympathisch!
Wie man mehr Flexibilität im Kopf erreicht erkläre ich im Interview auf den Petersberger Trainertagen 2017 mit nur drei einfachen Regeln. Schaut gerne selbst.

Bleibt flexibel
Euer Ralf Schmitt

Moderator Ralf Schmitt / Petersberger Trainertage 2017 from Ralf Schmitt on Vimeo.