Sturm Friederike macht flexibel – ob ihr wollt, oder nicht!

Die ersten Schneeflocken des Winters haben mit Unterstützung von Sturm Friederike in Deutschland kaum den Erdboden erreicht und schon beginnt das Winterchaos. Als Bahnreisendem tropft einem mit der ersten Orkanwarnung sofort der Panikschweiß von der Stirn. Da ich aber so viele Geschäftsreisen wie möglich – dem Deutsche Bahn Image zum Trotz – mit der Bahn erledige, habe ich hier schon so einiges erlebt.

Perspektivwechsel hilft!

Aber, wie heißt es so schön, Reisen bildet. Ich bin der Meinung vor allem, weil man dabei so viele Menschen kennen lernt, die man sonst nie treffen würde. Und auch bei der gewissenhaftesten Reiseplanung häufig vor Situationen steht, die man einfach nicht vorhersehen konnte. Natürlich ist es leidig, nicht zu wissen, wie ich von einem Termin zum anderen komme. Aber, wenn höherer Mächte im Spiel sind, kann man halt nichts daran ändern. Dann hilft nur ein Perspektivwechsel, um aus der Schieflage das Beste zu machen.

Das Schöne an solchen Situationen ist, dass es wirklich viele Menschen gibt, die diesen großen Spontaneität-Test super meistern. Natürlich gibt es immer die lauten Motzer, aber die Mehrheit der Mitreisenden schafft es relativ schnell, den Schalter umzulegen: Fremde Menschen kommen ins Gespräch, Zeitschriften werden getauscht, Tee geteilt und alternative Reisegruppen gebildet.

Bahnreisen als Spontaneitäts-Test

Sturm Friederike hat mich noch einmal bestätigt: Flexibilität kann jeder lernen, sogar die Deutsche Bahn! Gestern hat sie gezeigt, wie man Fehler und Misserfolge als Lernchance nutzen kann. Bahnverkehr lahmgelegt? Schaut Euch mein VIP-Gefährt an, mit dem ich dank Unterstützung der Deutschen Bahn tatsächlich noch von Bonn aus in München angekommen bin. Gemeinsam mit 3 fremden Menschen über 500km auf der Autobahn. Geschichten könnte ich Euch erzählen…

Bleibt flexibel
Euer Ralf Schmitt

Das hier könnte Dich auch interessieren: 30 Minuten Spontaneität / Tipps für den Störfall – wie man spontan mit Störungen umgeht